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Opportunities to add value ("Nutzen"):
Wie kompatibel sind die Bedürfnisse der einzelnen Geschäftsbereiche und die Fähigkeiten der Zentrale?

Ability to add value ("Gefühl"):
Wie kompatibel sind die kritischen Erfolgsfaktoren der einzelnen Geschäftsbereiche und die Fähigkeiten der Zentrale? Hat die Zentrale das richtige Verständnis für den Geschäftsbereich, um den es sich kümmern möchte?

Die Parenting-Matrix zeigt unter anderem, warum es sinnvoll sein kann, auch hochrentable Geschäftseinheiten zu verkaufen.

Kernland-Einheiten:
Geschäftsbereiche, die die Zentrale gut versteht und deren Wert sie langfristig steigern kann. Sie sollten im Zentrum zukünftiger Strategien stehen.

Ballast-Einheiten:
Versteht die Zentrale zwar gut, sie kann aber nur wenig zusätzlichen Nutzen beitragen. Sie wären als unabhängige Unternehmen genauso erfolgreich. Wenn sie nicht verkauft werden, sollte man ihnen so wenig Konzernbürokratie wie möglich aufbürden.

Wertfallen-Einheiten:
Sind sehr gefährlich. Auf den ersten Blick erscheinen sie attraktiv, denn es gibt Chancen für eine Wertsteigerung. Doch der Schein trügt, denn der Zentrale fehlt das richtige Gefühl, und so richtet sie meist mehr Schaden an als sie nützt. Es besteht die Gefahr, dass man Ressourcen (z.B. Geld) in Geschäfte versenkt, die man nicht versteht. Sollen solche Wertfallen zu Kernland-Einheiten werden, so muss die Zentrale sich neue Fähigkeiten aneignen. Daher kann es leichter sein, solche Einheiten an andere Konzerne zu verkaufen.

Alien territory:
Die Zentrale kann und sollte keinen Beitrag leisten. Ein Ausstieg ist die beste Strategie.